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Drohne kollidiert mit Passagierflugzeug

In London ist ein Flugzeug kürzlich mit einem Objekt kollidiert - laut Aussage des Piloten handelte es sich dabei um eine Drohne. Der Vorfall ereignete sich, als das Flugzeug aus Genf sich im Landeanflug auf den Flughafen Heathrow befand. An Bord befanden sich 137 Menschen, verletzt wurde glücklicherweise niemand, da die Maschine trotz dem Unfall sicher landen konnte. Nach einer Untersuchung konnte die Maschine für den nächsten Flug freigegeben werden, da keine Schäden entdeckt wurden.

Experten fordern nun allerdings eine Registrierpflicht für Drohnen. Obwohl die Fluggeräte aus Sicherheitsgründen eigentlich nicht in die Nähe von Flughäfen geflogen werden dürfen, verstoßen Drohnenbesitzer immer öfters gegen dieses Gesetz. Laut der englischen Behörde für Flugsichersicherheit gab es zwischen April und Oktober 2015 mindestens 23 Vorfälle, bei denen es zu einer Beinahe-Kollision kam, wie Tagesschau.de berichtet. Die Registrierung, die es bereits in Irland und den USA gibt, könnte dabei helfen, die Verantwortlichen besser ausfindig zu machen. Im aktuellen Fall hat Scotland Yard die Ermittlungen aufgenommen, um den Besitzer der Drohne zu finden. Auch weitere Maßnahmen, wie eine stärke Begrenzung der zulässigen Flughöhe für Drohnen und ein sogenanntes Geofencing Verfahren sind in der Diskussion. Bei letzterem handelt es sich um eine eingebaute Funktion die verhindert, dass sich die Geräte in der Nähe von Flugplätzen starten lassen.

Besonders problematisch ist, dass noch nicht Untersucht wurde, welche Auswirkungen ein Zusammenstoß zwischen einer Drohne und einem Flugzeug haben kann. So könnte es sein, dass möglicherweise das Cockpit-Fenster beschädigt oder sogar durchschlagen werden könnte.

Drohne fliegt