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Gepäckfächer nur noch gegen Aufpreis

Dass die Ticketpreise bei Billigairlines durch Extrapreise von Zusatzleistungen gering gehalten werden ist mittlerweile Standard. Aber auch immer mehr große Fluggesellschaften bieten günstige, sogenannte "Light-Tarife" an, bei denen der Passagier für viele Leistungen, wie z.B. das Gepäck, extra zahlen muss. Immer mehr Menschen reisen deshalb nur noch mit Handgepäck, um einen möglichst günstigen Flug zu bekommen.

Aufgrund von exzessivem Carry-On Gepäck gab es daher bereits in der Vergangenheit Versuche, die Größe des Handgepäcks zu reduzieren. United Airlines hat diesen Gedanken nun weiter gedacht und will Handgepäckbegrenzungen mit seinem neuen Tarif Basic Economy effektiv durchsetzen und die Nutzung der Gepäckfächer nur noch gegen einen Aufpreis pro Gepäckstück erlauben.

United Airlines streicht im neuen Tarif so gut wie alles

Passagiere dieser Tarifklasse dürfen demnach nur noch ein Gepäckstück in den Maßen von maximal 23 x 25 x 43 Zentimeter mit an Bord nehmen, welches sie unter dem Vordersitz verstauen müssen. Ein zweites, größeres Handgepäckstück, dass im Gepäckfach verstaut werden kann muss hierbei für 25 Dollar zusätzlich gebucht werden.

Darüberhinaus können Kunden, die den Basic Economy Tarif gebucht haben, ihren Sitzplatz nicht im Voraus wählen, sondern bekommen ihren Platz erst im Flugzeug zugewiesen. Auch an den Treueprogrammen wie dem Sammeln von Meilen können sie mit einem Basic Economy Tarif nicht teilnehmen.

united airlines plane