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Erneuter Ryanair-Streik zum Beginn der Herbstferien

Die Streikserie beim Billigflieger Ryanair reißt nicht ab. Nun kündigen Gewerkschaften aus fünf Ländern weitere Arbeitsniederlegungen an – ausgerechnet zum Beginn der Herbstferien!

Update: Mittlerweile ist auch klar, welche Auswirkungen der Streik haben wird: Insgesamt werden 190 Flüge von Ryanair gestrichen, die restlichen rund 2.200 Flüge sollen aber wie geplant gehen. Insgesamt sind circa 30.000 Passagiere betroffen. Mittlerweile haben auch Mitarbeiter des Kabinenpersonals aus Deutschland angekündigt, sich an dem Streik zu Beginn der Herbstferien am Freitag anzuschließen.

 

Nach Medienberichten rufen Gewerkschaften aus Belgien, Spanien, Italien, Portugal und den Niederlanden die Kabinenbesatzung zu Streiks auf. In Italien wollen zusätzlich die Piloten streiken. Laut Gewerkschaftsangaben soll es durch die Maßnahmen zu „dem größten Streik der Firmengeschichte“ bei der Low-Cost-Airline kommen.

Auch deutsche Passagiere werden vom Streik betroffen sein

Zuletzt kam es zu zwei Streiks, an dem sich auch deutsche Ryanair-Mitarbeiter beteiligten. Aktuell gibt es noch keine Informationen darüber, ob sich auch das deutsche Kabinenpersonal am Ausstand beteiligen wird, allerdings ist damit zu rechnen, dass der Streik europaweite Auswirkungen haben wird und somit auch deutsche Urlauber betroffen sein werden.

Für die Passagiere besonders bitter: Der Streik wurde für den 28. September angekündigt, passend zum Beginn der Herbstferien in vielen deutschen Bundesländern. Konkrete Informationen, wie viele Flüge ausfallen werden, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Gewerkschaften kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen

Grund für die erneuten Streik ist laut Aussage der Gewerkschaften, dass Ryanair nicht oder nur zu zögerlich auf die Forderungen der Gewerkschaften eingeht. Diese umfassen u.a. besser Arbeitsbedingungen und einen höheren Lohn. Außerdem soll das jeweilige nationale Arbeitsrecht für die Beschäftigten gelten und nicht wie bisher pauschal das irische. Weitere Streiks könnten also folgen…


Fluggastrechte bei Ryanair-Streik: Entschädigung unwahrscheinlich, aber möglich!

Im Falle eines Streiks gelten besondere Regeln für eine Entschädigungszahlung: Streiks noch als „außergewöhnlicher Umstand“ eingestuft, bei dem eine Fluggesellschaft keine Entschädigung zahlen muss. Das ist allerdings nur der Fall, wenn die Flugverspätung direkt durch den Streik ausgelöst wird und nicht erst einige Zeit danach stattfindet. Auch wenn der Flug schon vor dem Streik aus operationellen Gründen gestrichen wird, bestehen gute Chancen auf eine Entschädigung!

Grundsätzlich haben Passagieren bei Flugverspätungen ab drei Stunden oder einer Flugannullierung einen Anspruch auf Entschädigung, sofern es sich bei der Ursache des Flugproblems nicht um einen solchen außergewöhnlichen Umstand handelt. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Flugdistanz und kann bis zu 600 Euro pro Person betragen! Mit unserem kostenlosen Entschädigungsrechner können Sie herausfinden, wie viel Entschädigung Ihnen zusteht:

 


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