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Flugbegleiter: Streik bei Eurowings am Donnerstag

Bereits zu Anfang der Woche wurden seitens der Gewerkschaft Ufo Streiks bei Eurowings angedroht, da keine Einigung in den Tarifgesprächen der Flugbegleiter erzielt werden konnte. Zuerst sah es so aus, als könnten diese abgewendet werden - doch nun erklären die Arbeitnehmervertreter die Verhandlungen als gescheitert.

Die Verhandlungsführer der Lufthansa-Billigtochter Eurowings legte zwar ein Angebot vor, dieses sei allerdings "in keinster Weise Einigungsfähig", wie ein Vertreter von Ufo bekannt gab. Ein Gegenangebot liegt Eurowings vor und wird "derzeit geprüft". Gegenstand der Verhandlungen sind die Gehälter von rund 400 Eurowings Flugbegleitern.

Die Fluggesellschaft wird nach eigenen Angaben alles Mögliche tun, um die Auswirkungen des Ausstands so gering wie möglich zu halten. Bis zu 23 Mittelstrecken könnten von Flugverspätungen betroffen sein oder ganz annulliert werden. Eurowings rät seinen Passagieren, sich auf der Homepage über den Flugstatus zu informieren.

Ein Recht auf Entschädigung nach der europäischen Fluggastrechteverordnung besteht, sobald ein Flug ausfällt oder sich um mehr als 3 Stunden verspätet. Allerdings muss eine Fluggesellschaft nicht zahlen, wenn die Ursache ein "außergewöhnlicher Umstand" ist. Nach aktueller Rechtsprechung stellt ein Streik keinen solchen Umstand dar, weswegen kein Recht auf Entschädigung besteht.

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Bild: VanderWolf Images /Shutterstock.com