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Samsung Galaxy Note 7 sorgt für Flugverspätung

Da sich möglicherweise ein bestimmtes Smartphone an Bord eines Virgin-Fluges befand, kam es zu einer großen Flugverspätung.

Aufgrund der Explosions- und Brandgefahr des Samsung Galaxy Note 7 wurde es von mehreren Fluggesellschaften verboten, das Handy im Flugzeug zu benutzen. In den USA ist es sogar bundesweit verboten, das Gerät überhaupt mit ins Flugzeug zu nehmen. Darauf steht eine Strafe von bis zu 180.000 $ Strafe sowie bis zu 10 Jahren Gefängnis.

Im aktuellen Fall wurde jedoch während des Flugs von San Francisco nach Boston ein W-LAN Hotspot mit dem Namen "Samsung Galaxy Note 7_1097" entdeckt. Daraufhin wurde der Besitzer gebeten, sich bei der Crew zu melden. Nachdem dies nicht geschah, wurde sogar angekündigt, dass der Flug umgeleitet werden müsse und jede Tasche durchsucht werde, bis das Gerät gefunden sei.

 

 

Zum Glück für die Passagiere meldete sich der Besitzer daraufhin freiwillig. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gerät um gar kein Galaxy Note 7 handelte. Vielmehr wurde, ob beabsichtigt oder versehentlich ist unklar, lediglich der Name des W-LAN Hotspots geändert. Ob der Scherzkeks eine Strafe zu erwarten hat, ist bisher nicht bekannt.

Für die Fluggäste, die mit der Maschine in Boston weiterfliegen wollten, ging die Geschichte nicht so folgenlos aus: Aufgrund des Vorfalls an Bord kam es zu einer Verspätung, die zur Streichung des Flugs führte. Ein Ersatzflug konnte erst 2 Stunden später starten. 

Geschrieben von Flug-Verspaetet.de