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Drohnen gefährden die Sicherheit im Luftverkehr

<p><strong>Die Anzahl ziviler Drohnen steigt stark an. Die Deutsche Flugsicherung bef&uuml;rchtet eine Gef&auml;hrdung des Luftraums und m&ouml;chte die kleinen Flieger sichtbar machen. Auch das Bundesministerium setzt auf strengere Regeln. </strong></p> <p>Sie sind mittlerweile in fast allen Elektronikgesch&auml;ften zu finden und f&uuml;r jedermann zug&auml;nglich: Die Beliebtheit von zivilen Drohnen steigt immer weiter an, derzeit sind in Deutschland rund 400.000 der kleinen Flieger unterwegs.</p> <h2>Drohnen sind auf dem Radar&nbsp;nicht sichtbar</h2> <p>Die <a href="https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Presse/Pressemitteilungen/2016/15.11.2016.-%20Kooperation%20auf%20hohem%20Niveau/" target="_blank">Deutsche Flugsicherung (DFS)</a> bef&uuml;rchtet nun eine Gefahr f&uuml;r Zivilflugzeuge, da die Flugobjekte auf den Radars nicht zu sehen sind. Sie seien zu klein und verf&uuml;gten nicht &uuml;ber die n&ouml;tige Technik. Trotzdem lassen private Piloten ihre Flugobjekte in Flughafenn&auml;he aufsteigen, wodurch eine hohe Kollisionsgefahr mit den dort operierenden Flugzeugen&nbsp;entsteht. Bereits im letzten Jahr wurden allein im Raum <a href="https://www.flug-verspaetet.de/verspaetung-flughafen-frankfurt-main-fra" target="_self">Frankfurt</a>, wo sich der gr&ouml;&szlig;te deutsche Flughafen befindet, 16 Drohnensichtungen von Piloten gemeldet, so<a href="https://www.airliners.de/flugsicherung-drohnen-telekom/40991" target="_blank"> airliners.de</a>. In Zusammenarbeit mit der Telekom, der DHL Group und der RWTH&nbsp;Aachen&nbsp;wird daher an einer technischen M&ouml;glichkeit gearbeitet, um die Flugobjekte sichtbar zu machen. Das Ziel sei dabei die Integration von&nbsp;unbemannten Flugobjekten in&nbsp;den Luftverkehr.&nbsp;Derzeit wird untersucht, ob sie &uuml;ber das Mobilfunknetz geortet werden k&ouml;nnen.</p> <p><b>&emsp;&emsp;&emsp;&nbsp;</b><strong><a href="https://www.flug-verspaetet.de/neuigkeiten/2016/05/10/drohne-kollidiert-mit-passagierflugzeug" target="_self">&rArr; Zusammensto&szlig;: Drohne kollidierte mit Passagierflugzeug</a></strong></p> <h2>Bundesministerium&nbsp;plant strengere Vorschriften</h2> <p>Auch das <a href="https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LR/151108-drohnen.html" target="_blank">Bundesministerium</a> m&ouml;chte die Sicherheit im Luftraum erh&ouml;hen und f&uuml;hrt neue Regeln zum Fliegen eines unbemannten Flugobjekts ein:</p> <ul> <li>Drohnen und Multikopter mit einem Abfluggewicht von &uuml;ber 250 Gramm &nbsp;m&uuml;ssen mit dem Namen und der Adresse des Besitzers gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung muss sichtbar, dauerhaft und feuerfest sein.</li> <li>F&uuml;r Drohnen und Multikopter mit einem Abfluggewicht von mehr als zwei Kilogramm ben&ouml;tigen die Piloten zus&auml;tzlich zur Namens- und Adressplakette einen so genannten Flugkundenachweis.</li> <li>Drohnen und Multikopter mit einem Gewicht von mehr als f&uuml;nf Kilogramm ben&ouml;tigen dar&uuml;ber hinaus eine Aufstiegserlaubnis.</li> <li>Drohnen und Multikopter mit einem Gewicht von mehr als 25 Kilogramm sind nicht gestattet.</li> </ul> <p>Die neuen Drohnen-Regeln sollen 2017 in Kraft treten und gelten f&uuml;r den Betrieb au&szlig;erhalb von Modellflugpl&auml;tzen. Drohnen-Fl&uuml;ge innerhalb von Modellflugpl&auml;tzen bleiben von der Neuregelung weitestgehend unber&uuml;hrt &ndash; lediglich die Kennzeichnungspflicht ist hier ebenfalls erforderlich.</p> <p><strong>Geschrieben von&nbsp;<a href="https://www.flug-verspaetet.de/">Flug-Verspaetet.de</a></strong></p>