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Reifenschaden: Fluggesellschaft muss Entschädigung zahlen

Flugzeugreifen geplatzt, Flugzeug verspätet. Ob es sich dabei jedoch um einen außergewöhnlichen Umstand handelt, bei dem kein Anspruch auf Entschädigung bestehen würde, musste jetzt das Landgericht Stuttgart entscheiden.

Die Richter urteilten dabei im Sinne der Passagiere: Eine verunreinigte Start- bzw. Landebahn begründe keinen außergewöhnlichen Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung. Somit ist die Fluggesellschaft also nicht von ihrer Entschädigungspflicht befreit.

Im vorliegenden Fall beschädigte vermutlich ein Gegenstand auf der Rollbahn den Flugzeugreifen, woraufhin dieser ausgetauscht werden musste. Dies führte zu einer siebenstündigen Verspätung. Dank des Urteils muss die Fluggesellschaft dem Kläger dafür nun 250 Euro Entschädigung zahlen.

Entschädigung für Flugverspätungen ab 3 Stunden

Nach der europäischen Fluggastrechteverordnung steht Passagieren, deren Flug sich um mindestens drei Stunden verspätet, eine Entschädigung zu. Die Höhe des Entschädigungsanspruchs richtet sich nach der Flugdistanz und beträgt zwischen 250 und 600 Euro.

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