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Betrunkener Gepäckarbeiter schläft im Frachtraum ein und fliegt mit

In Amerika ist ein betrunkener Gepäckarbeiter im Frachtraum eines Flugzeuges, das er grade belud, eingeschlafen und im Frachtraum nach Chicago geflogen.

Der Mann, der für Piedmont Airlines, ein Tochterunternehmen von American Airlines, arbeitet, stand während seiner Schicht erwiesenermaßen unter Alkoholeinfluss. Wohl um sich kurz auszuruhen, legte er sich in den Frachtraum der Boeing 737 zwischen die Koffer und hielt dort ein Nickerchen. Da ihn keiner seiner Kollegen vermisste startete der Flug von Kansas City nach Chicago planmäßig – mit dem unfreiwilligen blinden Passagier an Bord.

    ⇒ Fluggastrechte in den USA

Eine Reise im Frachtraum eines Flugzeuges kann gefährlich werden, doch der 23-jährige hatte Glück: In dieser Maschine war auch der Bereich für das Gepäck beheizt und Teil der Druckkabine, sodass der Langschläfer den Flug unbeschadet überstand. Die Tatsache, dass die Frachtluke geschlossen war, dürfte den müden Passagier jedoch verwirrt haben - sofern er nicht den ganzen Flug verschlafen hat!

 

Nickerchen mit Folgen: Befragung durch das FBI und Suspendierung des Gepäckarbeiters

Nach Ankunft in Chicago wurde der Mann von der Polizei, dem FBI und der Staatsanwaltschaft befragt. Dies ist eine Standardprozedur, wenn es um Fragen der Luftsicherheit geht. Demnach gab der Arbeit zu, betrunken gewesen zu sein und ein Schläfchen zwischen den Koffern gemacht zu haben. Eine Anklage erwartet ihn jedoch nicht, allerdings wurde er vorerst vom Dienst suspendiert. Anschließend flog er mit einer anderen American Airlines Maschine zurück nach Kansas.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft drückte seine Erleichterung aus, dass dem Mann nichts passiert sei. Nun werde untersucht, wie der Vorfall habe geschehen können und warum das Verschwinden niemanden auffiel.