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Eurowings-Personal droht mit Streik

Die Insolvenz von Air Berlin schlägt hohe Wellen: Passagiere fragen sich, welche Folgen auf sie zukommen, andere Airlines wollen möglichst viel aus der Pleite des Konkurrenten für sich herausholen. Und nun droht die Belegschaft von Eurowings mit einem Streik!

Air Berlin hat am Dienstag Insolvenz angemeldet. Doch kurz darauf kam die Nachricht, dass die Bundesregierung der Airline einen Kredit von 150 Millionen Euro gewährt, um den Flugbetrieb in den nächsten drei Monate auf jeden Fall aufrecht erhalten zu können. Nun werden die Fluggäste von der nächsten Meldung beunruhigt: Streikradar berichtet über das Scheitern der Schlichtung bei Eurowings.

Streik des Eurowings-Kabinenpersonal möglich

Seit drei Jahren schwelt der Tarifkonflikt bei der in Düsseldorf beheimateten Tochterfirma der Lufthansa, seit April 2017 versuchte Klaus Wowereit zu schlichten. Die Flugbegleitergewerkschaft UFO unterstellt dem Lufthansa-Konzern nun, dass dieser durch die Insolvenz von Air Berlin billig an Maschinen und Personal kommen möchte. Das Problem laut der Gewerkschaft: Durch diese teilweise Übernahme würden die hauseigenen Tarifverträge hinfällig, so UFO. Durch die geänderte Situation sei ein flächendeckender Arbeitskampf ab Herbst eine ernstzunehmende Möglichkeit.

    ⇒ Diese Rechte haben Fluggäste bei einem Streik

Besonders an dieser Situation ist auch, dass bei Eurowings zwei Gewerkschaften im selben Unternehmen für Arbeitnehmer der gleichen Berufsgruppe (Kabinenpersonal) gibt. Ver.di hatte schon im Dezember 2016 eine Einigung erzielt, bei UFO scheiterten jetzt allerdings sowohl die Verhandlungen als auch die Schlichtung.