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Die Zukunft der Lufthansa

 

Wie die meisten Airlines wurde auch Lufthansa stark von der Coronakrise getroffen. Die meisten Flugzeuge der Fluggesellschaft finden sich derzeit permanent am Boden, das Personal ist in Kurzarbeit und pro Stunde verliegt die Airline rund eine Millionen Euro Liquidität. Normalerweise befördert Lufthansa pro Tag 350.000 Passagiere - Aktuell sind es gerade einmal 3.000 Fluggäste am Tag. Das entspricht einem Niveau von 1955. Damals startete der Flugbetrieb der Lufthansa nach 10 Jahren Flugverbot mit eben dieser Kapazität. Dennoch: Ein Blick in die Zukunft lohnt sich. Wie wird es also mit der Airline weitergehen?

 

Lufthansa Coronakirse Staatshilfe

 

Finanzielle Unterstützung der Bundesregierung

Bereits letzte Woche wurde bekanntgegeben, dass die deutsche Regierung rund 9 Milliarden Euro in die Fluggesellschaft investieren will. Im Gegenzug soll die Regierung Unternehmensanteile im Rahmen einer Sperrminorität sowie zwei Aufsichtsratsitzen erhalten. Bestätigt wurde dies jedoch nicht. Es wird derzeit vermutet, dass Lufthansa versucht Konditionen auszuhandeln, bei denen sich die Politik weniger in das Unternehmen einmischen könnte.

Dem Spiegel zufolge soll die Bundesregierung nun 5,5 Milliarden Euro im Rahmen einer stillen Beteiligung investieren wollen. Zusätzlich soll der Statt eine Minderheitsbeteiligung von 25,1% erhalten. Es wird angenommen, dass dies eine weitere Milliarden Euro kosten dürfte. Dem Unternehmen sollen zudem weitere 3,5 Milliarden Euro durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau bereitsgestellt werden.

Bisher wurde der Deal von keiner der Parteien kommentiert. Lufthansa-Chef Jens Spohr gibt sich selbstbewusst und erklärt, dass die Lufthansa seit ihrer Privatisierung im Jahr 1997 gezeigt hat, dass sie keine staatliche Geschäftsführung benötigt. Es sei dem Unternehmen wichtig, die unternehmerische Entscheidungs- und Handlungsfreiheit der Lufthansa Group zu erhalten.

 

Neuausrichtung der Airline

Trotz staatlicher Unterstützung ist es jedoch eindeutig, dass die Lufthansa nach der Coronakrise anders aussehen wird. Sie wird eine kleinere Fluggesellschaft sein. Flugzeuge, welche in den nächsten Jahren hätten ausgemustert werden sollen, werden bereits jetzt verkauft und Bestellungen für neue Flugzeuge werden modifiziert oder ganz gekündigt. Insgesamt geht Lufthansa davon aus, auf Dauern ca. 100 Flugzeuge weniger in der Flotte zu haben.

Um weiterhein effizient arbeiten zu können, wird bereits jetzt an einer Strategie für die Zeit nach der Krise gearbeitet. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Segment der touristischen Reisen im Vergleich zu Geschäftsreisens tärker wachsen wird. Lufthansa will daher ihr Tourismussegment bündeln und weiter ausbauen. "Im Zuge dessen werden wir die vier Flugbetriebe, die bislang unsere Eurowings-Langstrecken operieren, zu einem neuen touristisch ausgerichteten Flugbetrieb zusammenführen", definiert Jens Spohr. Wie genau dieses Produkt aussehen könnte, ist jedoch noch unklar.

 

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