Neu: Fordern Sie eine Rückerstattung Ihrer Ticketkosten bei Flugausfällen aufgrund des Coronavirus. Rückerstattung fordern
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Wie Flugreisen durch das Coronavirus beeinflusst werden

 

Update vom 28. Mai 2020

 

Der Coronavirus, welcher sich von Wuhan, China aus rasant ausbreitet, besorgt die Reisebranche und Regierungen weltweit. Nachdem die Zahl der Infizierten zunächst vor allem in asiatischen Ländern rasant stieg, verbreitet sich das Virus später auch stark in Europa. In Deutschland sind bisher 182.000 am Coronavirus, welches nah mit dem SARS Erreger verwandt ist, erkrankt. Weltweit haben sich mindestens 5,7 Millionen Patienten mit dem Virus angesteckt. Gefährdet sind vor allem Personen mit Vorerkrankungen, sowie ältere Menschen.

 

Coronavirus Flugausfall

 

Wie gehen Airlines mit dem Virus um?

Der Luftverkehr ist von der gegenwärtigen Situation besonders start betroffen. Flugverbote machen Verbindungen in diverse Länder unmöglich und Groundings setzen Fluggesellschaften stark zu.

Lufthansa setzte zwischenzeitlich gut 90% aller Flüge aus und gab bekannt ca. 1 Millionen Euro in Liquiditäten pro Stunde zu verlieren. Rückerstattungen für bereits gebuchte Tickets bietet Lufthansa aktuell nur über Kontakt mit dem Serivecenter an. Desweiteren werden kostenlose Umbuchungen auf spätere Flüge durch die Fluggesellschaft ermöglicht.

Diverse Tochtergesellschaften der Lufthansa Group, wie Eurowings und Brussels Airlines führten lange Zeit keine Flüge aus.

Zur Eindämmung der negativen finanziellen Effekte des Coronavirus will Air France bis 2022 rund 1.500 Stellen kürzen. Das Unternehmen warnte vor einem Verlust von bis zu 200 Millionen Euro im April, sofern Flüge nach China weiterhin unterbrochen sind. Bereits im März musste das Unternehmen 3.600 Flüge streichen. Gemeinsam mit der Partner-Airline KLM sollen die Airlines insgesamt bis zu 11 Milliarden Euro in staatlichen Hilfen zur Verfügung gestellt bekommen. Die Tochtergesellschaft der beiden Airlines, Transavia, hat vorübergehend den Flugbetrieb komplett eingestellt. Auch diese Airlines bieten Erstattungen für Ticketkosten sowie kostenlose Umbuchungen an.

Auch bei British Airways bleiben zahlreiche Flugzeuge am Boden. Der Flugbetrieb vom Flughafen London City aus wurde von der Fluggesellschaft Ende März komplett eingestellt. Die Piloten der Fluggesellschaft sahen sich zu diesem Zeitpunkt mit Lohnkürzungen von bis zu 50% konfrontiert. Um den täglichen Betrieb möglichst aufrecht zu erhalten, bietet die Fluggesellschaft Umbuchungen auf spätere Termine an. Rückerstattungen können telefonisch von der Airline beantragt werden.

Ryanair hat bekannt gegeben dass bis mindestens 1. Juli 99% aller Flüge am Boden bleiben werden. Dies bedeutet, dass in den kommenden Monaten ein fast vollständiges Grounding der Airline zu erwarten ist. Das gesamte Personal der Fluggesellschaft muss desweiteren mit 50% weniger Lohn rechnen. Auf ihrer Website bittet die Airline darum von Anrufen im Servicecenter abzusehen. Da Rückerstattungen gesetzlich vorgeschrieben sind, wird die Airline diese jedoch gewähren müssen.

 

Flug-verspaetet.de Tipp: Passagiere haben für Flüge, welche aufgrund von COVID-19 annulliert wurden ein Recht auf Erstattung ihrer Ticketkosten. Die Ticketkosten können Sie jedoch trotzdem von der Airline zurückverlangen. Sie wissen nicht genau wie das funktioniert und brauchen Hilfe beim Beantragen Ihrer Rückerstattung? Kein Problem! Flug-verspaetet.de hat 10 Jahre Erfahrung im Umgang mit Airlines und hilft Ihnen gerne dabei, Ihre Rückerstattung von der Fluggesellschaft zu fordern. Und das Beste: Sollte die Airline Ihren Anspruch innerhalb von 7 Tagen auszahlen, ist unser Service für Sie kostenlos! Sollte dies nicht geschehen, bringen wir die Fluggesellschaft vor Gericht und verschaffen Ihnen so Ihr Geld!

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Wie bereiten sich deutsche Flughäfen auf das Virus vor?

Für die Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen ist die die Task Force Infektiologie zuständig. Diese wurde 2014 ins Leben gerufen und würde in einem Notfall mit ansteckenden Krankheiten die Einsatzleitung übernehmen. Im Ernstfall besteht immer die Möglichkeit ein Flugzeug zu separieren und zu untersuchen. Im Verdachtsfall rückt die Task Force, welcher unter anderem Ärzte und eine Epidemiologin angehören, in Schutzanzügen, Atemmasken und mit einem Fern-Fieberthermometer an. Mitarbeiten können zudem Proben entnehmen, welche in einem Hochsicherheitslabor des Robert Koch-Instituts untersucht werden. Die Task Force sorgt zudem dafür, dass infizierte Patienten schnellstmöglich in das nächste zustände Krankenhaus gebracht werden. Betroffene Flugzeuge werden in solchen Situationen desinfiziert.

Im Allgemeinen ist die Situation an deutschen Flughäfen derzeit düster. Diverse Flughäfen, wie München oder Frankfurt mussten einzelne Terminals komplett schließen und wieder andere Flughäfen hoffen darauf die Krise zu überleben.

Grundsätzlich gilt an allen Flughäfen aktuell eine Maskenpflicht. Personen ohne Mundschutz drohen empfindliche Strafen. Es werden desweiteren diverse Maßnahmen eingeführt um einen Mindestabstand in allen Bereichen der Flughäfen garantieren zu können.

 

Erkrankungen in Deutschland

Am 27. Januar 2020 wurde der erste offizielle Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Patienten offiziell bestätigt. Hierbei handelte es sich um einen 33-jährigen Mann aus Starnberg bei München. Dieser ist für den Autoteile-Zulieferer Webasto tätig. Im Laufe der folgenden Wochen wurden weitere Mitarbeiter sowie deren Familienmitglieder positiv auf das Virus getestet. Die Ausbreitung erfolgte aufgrund von Kontakt mit einer chinesischen Kollegin, welche von ihren Eltern aus Wuhan besucht wurde. Die Betroffenen wurden allesamt in der München Klinik Schwabing behandelt.

Am 1. Februar flog die deutsche Luftwaffe 90 deutsche Staatsbürger aus China aus, welche danach umgehend eine 2-wöchige Quarantäne durchliefen. Zwei Personen dieser Gruppe wurden anschließend mit dem Virus diagnostiziert und separat isoliert.

Vor allem seit der letzten Februarwoche stieg die Zahl der Infizierten rasant an. In Deutschland wurde darauf mit starken Einschränkungen des öffentlihen Lebens reagiert.

Vor Panik wurde jedoch konsequent gewarnt. Grundsätzlich sei es gut, haltbare Lebensmittel-Vorräte sowie Getränke für bis zu 10 Tage im Haus zu haben. Von Hamsterkäufen ist jedoch abzuraten. Diese Empfehlung der Bundesregierung wurde ausdrücklich nicht für die aktuelle Lage des Coronavirus ausgegeben, sondern ist eine allgemein gültige Empfehlung.

Grundsätzlich war Deutschland bestmöglich auf eine Ausbreitung des Virus vorbereitet. Das Netzwerk aus Kompetenzzentren und Spezialkliniken ist hervorragend und es existieren Krankheitswarn- und Meldesysteme sowie Pandemiepläne.

 

Reisewarnung des Auswärtigen Amts

Nach der rasant steigenden Zahl an mit COVID-19 infizierten Personen weltweit, sah sich das Auswärtigen Amt gezwungen eine weltweite Reisewarnung auszusprechen. Deszeit wird vor allen nicht-notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland gewarnt. Rückholaktionen von deutschen Staatsbürgern wurden von der Bundesregierung gestartet. Reisende müssen derzeit mit starken Einschränkungen sowie Quarantänemaßnahmen rechnen.

 


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