6 extrem nervige Dinge am Fliegen, die wir gerne ändern würden

Für viele Menschen ist fliegen immer noch ein Luxus. Und seien wir mal ehrlich: Gerade deshlab erwarten wir beim Fliegen etwas mehr Service als bei einer Zugreise zum Beispiel. In einer garantiert subjektiven Umfrage im Flug-Verspaetet.de Team haben wir die (für uns) 6 nervigsten Dinge am Fliegen herausgearbeitet - und würden sie am liebsten sofort ändern.

1. Das Essen: Guten Appetit!

Immer häufiger kommt es vor, das an Bord kein kostenloses Essen mehr serviert wird. Besonders bei Billigairlines muss man viel Geld dafür bezahlen – und dann sollte man wenigstens erwarten können, dass es auch schmeckt. Während keiner Reise, von einer Kreuzfahrt vielleicht mal abgesehen, erwarten wir ein Gourmet-Menü, doch gerade beim Fliegen sollte einem von dem Gericht zumindest nicht noch zusätzlich unwohl werden.

Leider ist gerade das häufig nicht der Fall. Und auch die Auswahl, selbst wenn das Essen bereits im Ticketpreis enthalten ist, ist sehr begrenzt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, doch für die meisten ist das Flugzeugessen eine fade schmeckende Zumutung. Ein Passagier bezeichnete das ihm vorgesetzte Gericht sogar als „ein Verbrechen gegen die Kochkunst“.

2. Das Gefühl, eingepfercht zu sein

Niemand mag es, mit fremden Menschen auf engstem Raum auskommen zu müssen. Doch wer keinen hohen Aufschlag für die Business oder First Class zahlen kann oder will, wird sich im Flugzeug unweigerlich mit seinen Sitznachbarn auseinandersetzten müssen. Die Rechnung ist einfach: Umso weniger Platz einem Passagier zusteht, desto mehr Profit können die Fluggesellschaften erwirtschaften. So bleibt uns nichts anderes übrig, als auch weiterhin mit unseren Mitreisenden um die Armlehne zu kämpfen ...

Abgesehen von unfreiwilligen Bekanntschaften mit anderen Passagieren ist der Platz im Flugzeug generell sehr beengt. Gerade Menschen mit langen Beinen kennen das Problem: Ist der geringe Sitzabstand auf einer Kurzstrecke nur störend, wird er auf einem langen Flug fast zur Folter. Die Beine in den Gang auszustrecken ist aber auch keine Alternative, wenn man niemandem unfreiwillig ein Bein stellen oder keine blaue Flecken durch den Trolley der Kabinencrew bekommen möchte.

Auch wenn der Trend leider in die andere Richtung geht - ein bisschen mehr Komfort wäre schon angemessen, liebe Airlines!

3. Die Klimaanlage

Meistens ist sie zu kalt, für einige zu warm und nur die wenigstens empfinden die Temperatur der Klimaanlage als angenehm. Zusätzlich sorgt die aufbereitete Luft bei vielen Passagieren für eine trockene Kehle oder Probleme mit den Augen.

Da man in einem Flugzeug nicht einfach mal das Fenster öffnen kann, und in der Kabine der Luftdruck ausgeglichen werden muss, lässt sich eine Klimaanlage aber nicht vermeiden. Also sicherheitshalber ein Kleidungsstück mehr einpacken, auch wenn es in den sonnigen Süden geht.

    ⇒ Lesetipp: Diese Passagiere nerven am Meisten!

4. Verspätetes Gepäck und verspätete Flüge

Endlich am Urlaubsort angekommen – und dann ist das Gepäck noch nicht da! Das stresst und man beginnt, sich zu sorgen, ob man seinen Koffer je wiedersehen wird. Obwohl man für das Gepäck häufig sogar zusätzliche Gebühren zahlen muss, ist es mit einigen Hürden verbunden, Entschädigungsleistungen von Seiten der Fluggesellschaft zu erhalten und finanziell steht einem häufig gar nichts zu.

Anders sieht es aus, wenn sich der Flug verspätet oder gecancelt wird. Ab 3 Stunden Verspätung haben Passagiere in diesem Fall Recht auf eine finanzielle Entschädigung. Allerdings kommt es sehr häufig vor, dass sich der Flug „nur“ um eine oder zwei Stunden verspätet. In so einem Fall gibt es nichts – außer verlorene Zeit. Und selbst wenn ein Anspruch auf Entschädigung besteht winden sich die Fluggesellschaften oft mit allerlei Tricks, diese tatsächlich auszuzahlen, aber nicht mit uns!

5. Unfreundliche Passagiere

Als wäre es im Flugzeug so nicht schon eng genug (siehe Punkt 2), gibt es immer auch noch Mitreisende, die keine Rücksicht auf andere nehmen. Wer kennt nicht die Leute, die einem von hinten durch den Sitz in den Rücken treten, als würden sie gerade den entscheidenden Elfmeter im WM-Finale schießen?

Mindestens genauso nervig sind die Leute, die ungefragt ihren Sitz nach hinten klappen. Ok, schön für euch, dass ihr es bequemer haben wollt, aber ihr seid hier drinnen nun mal nicht alleine!

Passagier im Flugzeug

6. Betrunkene an Bord

Ein kleiner Drink zum Schlummern im Flugzeug ist natürlich ok (auch wenn es aus medizinischer Sicht nicht ratsam ist). Leider belassen es einige aber nicht bei einem Drink, sondern kommen schon angetrunken in den Flieger, sei es aus Nervosität, oder weil es für sie zum gelungen Urlaubsstart dazugehört.

Immerhin versuchen die Fluggesellschaften, das Problem in den Griff zu bekommen. Und solange nicht der Pilot betrunken ist, kommt man meistens doch zurecht.

Auch wenn es einige Dinge gibt, die uns beim Fliegen stören, müssen wir doch zugeben, dass es alles in allem doch noch ein magischer Moment ist und sich viele Störfaktoren durch sorgfältige Planung und ein menschliches Miteinander vermeiden lassen.

Was regt euch beim Fliegen auf? Sagt es uns doch auf Facebook, Twitter oder Instagram!